Kein Hinzufügen von neuen Aspekten möglich

Begründung des IROs
Beschreiben Sie hier Ihren Entscheidungsprozess bei der Identifizierung und Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs).
Diese Informationen werden in der Liste der Auswirkungen, Risiken und Chancen exportiert und helfen dem Prüfer oder anderen Stakeholdern, Ihre Entscheidungen nachzuvollziehen.

Angaben, die Sie zur Identifizierung machen können:
- In welchem Zusammenhang steht diese Auswirkung, Risiko oder Chance mit Ihrem Geschäftsmodell und Ihrer Strategie?
- In welchem Zusammenhang steht diese Auswirkung, Risiko oder Chance mit Ihren Produkten, Dienstleistungen oder Beziehungen entlang der Wertschöpfungskette?
- Lassen sich von den identifizierten Auswirkungen finanzielle Risiken oder Chancen ableiten?
- Werden Ihre Risiken durch Maßnahmen oder von Ressourcenabhängigkeiten verursacht?

Angaben, die Sie zur Bewertung machen können:
- Welche Datenquellen oder interne Risikomanagementsysteme wurden benutzt?
- Welche Stakeholder haben eine Einschätzung zu dieser Auswirkung, Risiko oder Chance abgegeben?
- Welche quantitativen oder qualitativen Schwellenwerte haben Sie für Ihre Bewertung genutzt?


Beispiele für positive Auswirkungen
Trifft eines der Beispiele auf Ihr Unternehmen zu? Bearbeiten Sie die Beispiele nach Bedarf. Bei positiven oder negativen Auswirkungen geben Sie an, ob es sich um tatsächliche oder potenzielle Auswirkungen handelt.
Erhöhung der wirtschaftlichen und sozialen oder gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel (z. B. Beratung zur Reaktion auf Hitzewellen, grüne Fassaden in städtischen Gebieten, Hochwasserschutzsysteme)
Herstellung von Produkten, die dem Klimawandel entgegenwirken und somit Umweltkatastrophen vorbeugen



Leitfragen für IROS zu erkennen
Nutzen Sie die Fragen, um relevante Stakeholder zu identifizieren und Einblicke in die Auswirkungen, Risiken und Chancen des Nachhaltigkeitsthema im Geschäftskontext und in der Wertschöpfungskette zu gewinnen.
*Wie verwundbar ist das Unternehmen durch klimatische Veränderungen?
*Sind bestimmte Geschäftsprozesse oder Standorte besonders anfällig?
*Hat das Unternehmen bauliche oder infrastrukturelle Maßnahmen ergriffen, um sich gegen extreme Wetterereignisse oder steigende Temperaturen zu schützen?
*Wie werden Lieferketten auf klimatische Risiken hin überprüft, und gibt es Maßnahmen, um die Resilienz gegenüber Klimaauswirkungen zu stärken?
*Werden innovative Technologien oder Lösungen eingesetzt, um sich besser an den Klimawandel anzupassen?
*Wie wird die lokale Gemeinschaft in Anpassungsmaßnahmen einbezogen?
*Welche sozialen Auswirkungen können durch Anpassungsstrategien entstehen, und wie werden sie berücksichtigt?
*Wie wird das Bewusstsein der Mitarbeiter für klimabedingte Risiken geschärft?
*Gibt es Schulungsprogramme, um Mitarbeiter auf mögliche Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten?
*Wie berücksichtigt das Unternehmen klimaschutzbezogene Vorschriften und Compliance-Anforderungen?
*Wie erfolgt die Kommunikation mit Stakeholdern über Anpassungsmaßnahmen und -fortschritte?
Weitere Informationen finden Sie hier:

Feauture: Begründung der IROS für Prüfer

*"Begründung des IROs": Wird exportiert in der Liste der Auswirkungen, Risiken und Chancen Ihres Unternehmens. Den Export finden Sie auf der Seite "Alle IROs"
*"Begründung des Unterthemas": Wird exportiert in der Liste der Nachhaltigkeitsaspekte. Den Export finden Sie auf der Seite "Wesentlichkeitsmatrix".


Von der IRO-Liste zur Strategie und Berichterstattung
Die IRO-Liste ist ein wichtiges Ergebnis Ihrer Wesentlichkeitsanalyse, das Sie nicht nur für die Offenlegungspflichten der CSRD, sondern auch für die Ableitung Ihrer Strategie und für die nächsten Schritte in Ihrem Nachhaltigkeitsberichtsprozess nutzen können. Hier sind drei Anwendungsmöglichkeiten für Ihre Liste:
Offenlegung
Gemäß den ESRS 2 SBM-3 müssen die wesentlichen IROs und die dazu identifizierten Informationen offengelegt werden. Sie können diese Liste exportieren, z.B. für den Auditierungsprozess oder Ihre interne und externe Nachhaltigkeitskommunikation. Transparenz und das ehrliche Hinweisen auf Verbesserungspotenziale sind in der Nachhaltigkeitskommunikation besonders gefragt.
Heatmap der IROs
Es ist wichtig, die Auswirkungen der IROs auf Ihr Unternehmen zu verstehen, um daraus Ziele für Ihre Strategie abzuleiten. Mithilfe einer Heatmap können Sie die IROs mit den Geschäftsaktivitäten und der Wertschöpfungskette verknüpfen, um die Bereiche zu identifizieren, die bei der Festlegung der Ziele die meiste Aufmerksamkeit erfordern.
Gap-Analyse
Im Berichterstattungsprozess folgt als nächster Schritt eine GAP-Analyse. Anhand messbarer Kennzahlen aus Ihrem Strategieplan können Sie mithilfe dieser Analyse Datenlücken ermitteln und den Fortschritt in Richtung Ihrer definierten Ziele planen.
Weitere Informationen finden Sie hier:


Dopplung der Auswirkungen, Risiken und Chancen in Unterthemen
IDENTIFIZIEREN VON AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN

Es kann sein, dass eine Auswirkung, ein Risiko oder eine Chance (IRO) zu mehr als einem Unterthema passt. In diesem Fall müssen Sie entscheiden, wo es am besten einzuordnen ist. Dazu können Sie sich intern beraten lassen oder auf externe Informationen zurückgreifen.
Sie können Ihre Entscheidung in der "Begründung des IROs" dokumentieren.
Diese Entscheidung sollte vor der Bewertung des IROs getroffen werden, um zu vermeiden, dass eine Auswirkung, ein Risiko oder eine Chance zweimal in verschiedenen Unterthemen bewertet wird.
Praxisbeispiel
Ein Unternehmen namens AquaClean produziert Reinigungsmittel.
Negative Auswirkung: Gesundheitsschäden durch verschmutztes Wasser und Rückstände
Diese negative Auswirkung könnte sowohl unter "Wasserverschmutzung" im Thema Umweltverschmutzung als auch unter "Wasser" im Thema Wasser- und Meeresressourcen fallen:
*Unter "Wasserverschmutzung": Die Produkte von AquaClean enthalten Chemikalien, die beim Waschen in Gewässer gelangen und diese verschmutzen. Dadurch entsteht ein Risiko für die Gesundheit von Menschen und Tieren, die das Wasser nutzen.
*Unter "Wasser”: Die Rückstände aus Reinigungsmitteln können die Ökosysteme in Flüssen, Seen und Ozeanen schädigen. Dies kann sich negativ auf die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser und die Artenvielfalt auswirken.
Entscheidungsfindung:
AquaClean hat sich mit einer NGO beraten, um Gesundheitsschäden durch ihre Produkte zu identifizieren. Gemeinsam haben sie den direkten Zusammenhang mit Wasserverschmutzung festgestellt.
Dokumentation:
Das Unternehmen dokumentiert seine Entscheidung in der "Begründung des IROs". Es wird erklärt, warum die Gesundheitsschäden am besten zu Wasserverschmutzung passen und nicht zu Wasser.


Analyse des Geschäftsmodells, Strategie und Wertschöpfungskette
IDENTIFIZIEREN VON AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN

Eine interne Übersicht des Geschäftsmodells, der Strategie und der Wertschöpfungskette ist wichtig, um potenzielle Auswirkungen, Risiken und Chancen zu identifizieren und gemäß den ESRS-Anforderungen den Prozess der Wesentlichkeitsanalyse zu beschreiben. In diesem Beitrag wird erklärt, wie eine solche Analyse dazu beitragen kann, die Nachhaltigkeitsaspekte in der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse besser zu analysieren und zu verstehen.
Was ist Ihr Geschäftsmodell und Ihre Strategie?
Ihr Geschäftsmodell und Ihre Strategie bestimmen nicht nur, wie Ihr Unternehmen Werte schafft, sondern auch seine langfristigen Ziele und seine Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Durch eine klare Analyse dieser Aspekte können Unternehmen erkennen, wie sich ihre internen Entscheidungen und externen Beziehungen auf die Doppelte Wesentlichkeit auswirken können.
Was ist mit Ihrer Wertschöpfungskette gemeint?
Die Wertschöpfungskette umfasst sämtliche Aktivitäten, Ressourcen und Beziehungen, die mit Ihrem Geschäftsmodell und dem externen Umfeld verbunden sind. Sie reicht von internen Betriebsabläufen über Beschaffungs- und Vertriebskanäle bis hin zu finanziellen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Diese umfassende Struktur beinhaltet sowohl vor- als auch nachgelagerte Stakeholder, wobei erstere Produkte oder Dienstleistungen liefern, die in der Entwicklung des Unternehmens verwendet werden, und letztere Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens erhalten. Obwohl Unternehmen mehrere Wertschöpfungsketten haben können, wird in ESRS der Singular verwendet, um diese Gesamtheit zu beschreiben.
Wie können Sie IROs in Ihrem Geschäftskontext identifizieren?
Um zu verstehen, wo in der Wertschöpfungskette des Unternehmens wesentliche IROs auftreten können, analysieren Sie gemäß ESRS 2 Absatz 42(c) in SBM-1 Ihre Wertschöpfungskette:
*die Hauptmerkmale Ihrer vorgelagerten und nachgelagerten Wertschöpfungskette
*Die Versorgungs-, Marketing- und Vertriebskanäle, z. B. in der Beschaffung von Materialien und Dienstleistungen sowie beim Verkauf und der Lieferung von Produkten und Dienstleistungen
*Das finanzielle, geografische, geopolitische und regulatorische Umfeld, in dem das Unternehmen tätig ist
*die Position Ihres Unternehmens in der Wertschöpfungskette
*z.B. Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Versand
*Beschreibung der wichtigsten Stakeholder und ihrer Beziehung zum Unternehmen:
*z.B. Lieferanten, Vertriebskanäle, Kunden und/oder Endnutzer
Die Identifizierung der Stakeholder ist wichtig, um die spezifischen Umstände der Wertschöpfungskette des Unternehmens widerzuspiegeln und sowohl Auswirkungs- als auch finanzielle Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen. Lesen Sie mehr über darüber, wann sie Stakeholder einbeziehen sollten.
Haben Sie bereits einen Due-Diligence-Prozess durchgeführt?
Die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht (human rights due-diligence) ist ein wichtiger Prozess, um Risiken in Bezug auf Menschenrechtsverletzungen zu erkennen, zu verhindern, zu mildern und offenzulegen. Sofern Sie einen Human Rights Due Diligence-Prozess im Unternehmen bereits durchgeführt haben, sollten Sie die Ergebnisse für eine Übersicht der Wertschöpfungskette für wesentliche Auswirkungen nutzen.
Dieser Prozess kann jedoch mehr umfassen als eine einfache Übersicht der Wertschöpfungskette. Es ist wichtig, die Länder, in denen die Materialien hergestellt werden, mit sozialen und ökologischen Risikodatenbanken abzugleichen. Auf diese Weise können “Hotspots” für potenzielle Auswirkungen, Risiken oder Chancen identifiziert werden, die dann weiter untersucht werden können.
Ebenso können Daten aus einem bestehenden Enterprise Risk Management (ERM)-System verwendet werden, um Auswirkungen, Risiken oder Chancen zu identifizieren. Diese Informationen können zudem zu einem besseren Verständnis der finanziellen Auswirkungen von Risiken und Chancen beitragen, die mit den Tätigkeiten und Geschäftsbeziehungen des Unternehmens verbunden sind.
Wie können Sie diesen Prozess offenlegen?
Der Prozess zur Identifizierung, Bewertung, Priorisierung und Überwachung der Auswirkungen und finanziellen Risiken und Chancen sollte gemäß ESRS 2 IRO-1 offengelegt werden. Dabei sollte dargestellt werden, wie sich die IROs aus dem Geschäftsmodell, der Strategie und den Geschäftsbeziehungen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette ergeben. Lesen Sie mehr über die Offenlegungsanforderungen und die ESRS-Konformität der Software.
Eine Offenlegung, die diesen Anforderungen entspricht, könnte wie folgt strukturiert sein:
*Berücksichtigung der verschiedenen Geschäftsbeziehungen und Bereiche der Wertschöpfungskette für potenzielle Auswirkungen von Nachhaltigkeitsthemen und Einbeziehung betroffener Stakeholder
*Berücksichtigung der Treiber von Risiken und Chancen:
*Negative und positive Auswirkungen der identifizierten Nachhaltigkeitsthemen
*Abhängigkeiten von natürlichen und gesellschaftlichen Ressourcen
*Risiken aus bestehenden Nachhaltigkeitsaktivitäten
Lesen Sie mehr über die Unterschiede der Auswirkungs-Wesentlichkeit und der Finanziellen Wesentlichkeit.

*Beispiele für Risiken
*Trifft eines der Beispiele auf Ihr Unternehmen zu? Bearbeiten Sie die Beispiele nach Bedarf. Bei positiven oder negativen Auswirkungen geben Sie an, ob es sich um tatsächliche oder potenzielle Auswirkungen handelt.
*Physische Schäden an Vermögenswerten, Strukturen oder Immobilien des Unternehmens
*Gestrandete Vermögenswerte oder erzwungene Umsiedlung aufgrund des Klimawandels
*Schäden innerhalb der Lieferkette aufgrund von Wetterextremen (z.B. Zerstörung der Anbauflächen)

Beispiele für Chancen
*Trifft eines der Beispiele auf Ihr Unternehmen zu? Bearbeiten Sie die Beispiele nach Bedarf. Bei positiven oder negativen Auswirkungen geben Sie an, ob es sich um tatsächliche oder potenzielle Auswirkungen handelt.
*Neue Geschäftsmodelle, die es der Gesellschaft oder anderen Unternehmen ermöglichen, sich an den Klimawandel anzupassen
*Günstigere/einfachere Finanzierung aufgrund besserer Ratings und geringerer Geschäftsrisiken
*Geographische Ausweitung von Anbauflächen bestimmter Rohmaterialien durch bessere Bedingungen / die Klimaerwärmung in weitere Ländern
*Die Umstellung auf eine stärker regional ausgerichtete Produktion als Schutz vor globalen Wetterextremen führt zu kürzeren Vorlaufzeiten und schnelleren Lieferungen, was zu einer Steigerung des Umsatzes führen kann.


Prozessbeschreibung / Text für Prüfer, Wesentlichkeitsanalayse ordentlich durchgeführt
Die Prozessbeschreibung unterstützt Sie bei der Erfüllung der Offenlegungsanforderungen von ESRS 2 IRO-1. Diese erfordert eine klare Beschreibung Ihres Ansatzes zur doppelten Wesentlichkeitsanalyse. Im Folgenden finden Sie bereits vorformulierte Textbausteine, die den Prozess der Wesentlichkeitsanalyse mit Hilfe des Tools beschreiben. Sie können den Text an Ihre individuelle Herangehensweise anpassen und zusätzliche Informationen hinzuzufügen.
[NAME DES UNTERNEHMENS] hat den Prozess der doppelten Wesentlichkeitsanalyse mit dem Tool "Haufe Wesentlichkeitsanalyse" nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) im Zeitraum [ZEITRAUM EINFÜGEN] durchgeführt.
Stakeholder wurden in den Prozess der doppelten Wesentlichkeitsanalyse wiefolgt mit einbezogen: [STAKEHOLDERGRUPPEN UND VORGEHENSWEISE EINFÜGEN]
Das Tool unterstützt die Identifizierung und Bewertung der wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen, die für die Strategie und die Nachhaltigkeitsberichterstattung des Unternehmens relevant sind, durch einen strukturierten Prozess.
[NAME DES UNTERNEHMENS] hat mithilfe des Tools tatsächliche und potenzielle, direkte und indirekte Auswirkungen entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette sowie potenzielle finanzielle Risiken und Chancen, die sich aus den Auswirkungen des Unternehmens und der Ressourcenabhängigkeit des Geschäftsmodells ergeben, identifiziert und quantitativ bewertet.
Der Bewertungsprozess wurde auch durch das [DUE DILIGENCE- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM] des Unternehmens informiert. Die Datenquellen und Bewertungskriterien wurden durch [ANNAHMEN UND BEITRÄGE AUS DER EINBEZIEHUNG VON STAKEHOLDERN] ergänzt. Dies ermöglichte es, Schwellenwerte für die Bewertung von Auswirkungen, Risiken und Chancen festzulegen.
Jede Auswirkung, jedes Risiko und jede Chance wurde auf einer Vier-Punkte-Skala bewertet. Die "Haufe Wesentlichkeitsanalyse" berechnet daraus in Übereinstimmung mit den Anforderungen der ESRS die Wesentlichkeit jeder einzelnen Auswirkung, jedes Risikos und jeder Chance und bestimmt daraus einen numerischen Wert für die Wesentlichkeit der Auswirkungen und die finanzielle Wesentlichkeit jedes Nachhaltigkeitsaspekts.
[NAME DES UNTERNEHMENS] hat abschließend durch die Festlegung geeigneter Schwellenwerte für die Wesentlichkeit der Auswirkungen und die finanzielle Wesentlichkeit bestimmt, welche der bewerteten Nachhaltigkeitsaspekte für das Unternehmen wesentlich sind. Die Festlegung der finalen Schwellenwerte basierte auf einer fundierten Managemententscheidung [BEGRÜNDUNG DER SCHWELLENWERTE FÜR DIE WESENTLICHKEITSMATRIX].

Exporte:
Sie können eine Liste aller Nachhaltigkeitsaspekte auf der Matrixseite im CSV-Format exportieren. Diese Liste enthält sowohl die Werte aus der quantitativen Bewertung als auch die Begründungen, die Sie zum jeweiligen Nachhaltigkeitsaspekt ("Begründung des Unterthemas") verfasst haben.
* Sie können auf der „Alle IROs“-Seite eine Liste aller Auswirkungen, Risiken oder Chancen (IROs), die Sie für Ihr Unternehmen identifiziert und bewertet haben, im CSV-Format exportieren. Diese Liste enthält alle Informationen und Werte, die sie während der Identifizierung und Bewertung gespeichert haben. Sie können wählen, ob Sie die Liste in Englisch oder Deutsch herunterladen wollen. Bitte beachten Sie, dass die Auswirkungen, Risiken und Chancen selbst nur in der Sprache exportiert werden können, in der sie ursprünglich erstellt wurden.
*
*
*Berechnung der Wesentlichkeit im Tool
*ERKLÄRUNGEN ZUM TOOL
*
*Die Wesentlichkeit der einzelnen Auswirkungen, Risiken und Chance (IROs) für jeden Nachhaltigkeitsaspekt wird anhand der Antworten berechnet, die Sie während der Bewertungsphase ausgewählt haben.
*Das Tool nutzt zur Bewertung die von den ESRS festgelegten Kriterien, die alle auf einer Skala mit zwei bis vier Antwortmöglichkeiten bewertet werden:
*Bei Auswirkungen
*Ausmaß,
*Umfang,
*Behebbarkeit und
*die Wahrscheinlichkeit.
*Lesen Sie mehr dazu, wie Auswirkungen bewertet werden.
*Bei Risiken und Chancen
*den finanziellen kurz- und mittelfristigen Effekt,
*den finanziellen langfristigen Effekt
*und die Wahrscheinlichkeit.
*Lesen Sie mehr dazu, wie Risiken und Chancen bewertet werden.
*Berechnung für Auswirkungen
*Jede dieser Antwortmöglichkeiten repräsentiert im Tool einen numerischen Wert, der für die Berechnung der Wesentlichkeit herangezogen wird:
*Ausmaß
*Minimal = 1
*Niedrig = 2
*Mittel = 3
*Hoch = 4
*Umfang
*Begrenzt = 1
*Konzentriert = 2
*Weitverbreitet = 3
*Global = 4
*Behebbarkeit
*Kurzfristig leicht zu beheben = 1
*Behebbar mit Zeit und Kosten = 2
*Schwierig oder nur langfristig zu beheben = 3
*Nicht zu beheben = 4
*Wahrscheinlichkeit
*Unwahrscheinlich = 25%
*Möglich = 50%
*Wahrscheinlich = 75%
*Sehr wahrscheinlich = 100%
*Die Wesentlichkeit von Auswirkungen wird dann berechnet mit folgenden Formeln:
*Tatsächliche positive Auswirkungen: Mittelwert (Ausmaß; Umfang) bzw. (Ausmaß + Umfang) / 2
*Potenzielle positive Auswirkungen: Mittelwert (Ausmaß; Umfang) * Wahrscheinlichkeit bzw. (Ausmaß + Umfang) / 2 ∗ Wahrscheinlichkeit
*Tatsächliche negative Auswirkungen: Mittelwert (Ausmaß; Umfang; Behebbarkeit) bzw. (Ausmaß + Umfang + Behebbarkeit) / 3
*Potenzielle negative Auswirkungen: Mittelwert (Ausmaß; Umfang; Behebbarkeit) * Wahrscheinlichkeit bzw. (Ausmaß + Umfang + Behebbarkeit) / 3 ∗ Wahrscheinlichkeit
*Ausnahme Menschenrechte:
*Bei allen Nachhaltigkeitsaspekten, die im Zusammenhang mit Menschenrechten stehen, gibt es eine Besonderheit. Das betrifft alle Unterthemen aus S1 Eigene Belegschaft, S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette, S3 Betroffene Gemeinschaften, S4 Verbraucher und Endnutzer sowie das Unterthema Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowers) in G1.
*Bei der Bewertung der Wesentlichkeit von negativen Auswirkungen in diesen Nachhaltigkeitsaspekten hat der Schweregrad (also Ausmaß, Umfang und Behebbarkeit) der negativen Auswirkung Vorrang vor der Eintrittswahrscheinlichkeit (vgl. ESRS 1 AR 11). Deshalb wird im Tool in diesen Fällen bei potenziellen negativen Auswirkungen immer mit einer 100%igen Eintrittswahrscheinlichkeit kalkuliert - unabhängig davon, wie hoch Sie die Eintrittswahrscheinlichkeit selbst für Ihre Organisation bewertet haben.
*Die Wesentlichkeit von potenziellen negative Auswirkungen auf Menschenrechtsthemen wird also mit folgender Formel berechnet: Mittelwert (Ausmaß; Umfang; Behebbarkeit) bzw. (Ausmaß + Umfang + Behebbarkeit) / 3
*Berechnung für Risiken und Chancen
*Kurz- und mittelfristiger Effekt
*Minimal = 1
*Niedrig = 2
*Mittel = 3
*Hoch = 4
*Langfristiger Effekt
*Minimal = 1
*Niedrig = 2
*Mittel = 3
*Hoch = 4
*Wahrscheinlichkeit
*Unwahrscheinlich = 25%
*Möglich = 50%
*Wahrscheinlich = 75%
*Sehr wahrscheinlich = 100%
*Die Wesentlichkeit von Chancen und Risiken wird dann berechnet mit folgender Formel:
*Mittelwert (Kurz- und mittelfristiger Effekt; langfristiger Effekt) * Wahrscheinlichkeit bzw. (Kurz- und mittelfr. Effekt + langfristiger Effekt) / 2 ∗ Wahrscheinlichkeit
*Wie wird die Wesentlichkeit der Auswirkungen und die Finanzielle Wesentlichkeit insgesamt für einen Nachhaltigkeitsaspekt berechnet?
*Wesentlichkeit der Auswirkungen eines Nachhaltigkeitsaspekts: wird bestimmt vom höchsten Wert (Maximum) aller Auswirkungen, die Sie für diesen Nachhaltigkeitsaspekt identifiziert haben.
*Finanzielle Wesentlichkeit eines Nachhaltigkeitsaspekts: wird bestimmt vom höchsten Wert (Maximum) aller Risiken und Chancen, die Sie für diesen Nachhaltigkeitsaspekt identifiziert haben.
*




Leitfragen:
E1 Anpassung an den Klimawandel
LEITFRAGEN

1. Wie verwundbar ist das Unternehmen durch klimatische Veränderungen?
2. Sind bestimmte Geschäftsprozesse oder Standorte besonders anfällig?
3. Hat das Unternehmen bauliche oder infrastrukturelle Maßnahmen ergriffen, um sich gegen extreme Wetterereignisse oder steigende Temperaturen zu schützen?
4. Wie werden Lieferketten auf klimatische Risiken hin überprüft, und gibt es Maßnahmen, um die Resilienz gegenüber Klimaauswirkungen zu stärken?
5. Werden innovative Technologien oder Lösungen eingesetzt, um sich besser an den Klimawandel anzupassen?
6. Wie wird die lokale Gemeinschaft in Anpassungsmaßnahmen einbezogen?
7. Welche sozialen Auswirkungen können durch Anpassungsstrategien entstehen, und wie werden sie berücksichtigt?
8. Wie wird das Bewusstsein der Mitarbeitenden für klimabedingte Risiken geschärft?
9. Gibt es Schulungsprogramme, um Mitarbeitende auf mögliche Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten?
10. Wie berücksichtigt das Unternehmen klimaschutzbezogene Vorschriften und Compliance-Anforderungen?
11. Wie erfolgt die Kommunikation mit Stakeholdern über Anpassungsmaßnahmen und -fortschritte?

E1 Klimaschutz
LEITFRAGEN

1. Wie trägt das Unternehmen zum Klimawandel bei, sei es positiv oder negativ?
2. Könnten Sie nähere Angaben zu den Auswirkungen von Energieverbrauch und Bruttoemissionen machen?
3. Inwiefern erwartet das Unternehmen zukünftige Auswirkungen auf das Klima, sowohl positive als auch negative?
4. Wie beabsichtigt das Unternehmen, mit diesen erwarteten Auswirkungen umzugehen?
5. Welche Maßnahmen hat das Unternehmen in der Vergangenheit für den Klimaschutz ergriffen?
6. Welche Bemühungen und Pläne hat das Unternehmen, um das Ziel der Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen zu erreichen?
7. Welche konkreten Daten werden für die Offenlegung von Energieverbrauch und Bruttoemissionen verwendet?
8. Wie sind die gegenwärtigen und künftigen Klimaschutzinitiativen des Unternehmens mit den Zielen des Pariser Abkommens abgestimmt?
9. Wurden die Ziele des Unternehmens wissenschaftlich fundiert und sind sie mit der Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C vereinbar?
10. Ergreift das Unternehmen Maßnahmen zur Bindung von CO₂, beispielsweise Carbon Capture oder Aufforstung?


E1 Energie
LEITFRAGEN

1. Gibt es bestimmte energieintensive Prozesse oder Bereiche innerhalb des Unternehmens, die wesentlich zum Gesamtenergieverbrauch beitragen?
2. In welchem Umfang setzt das Unternehmen in seinem Energiemix auf erneuerbare Energiequellen?
3. Wie wirkt sich der Energieverbrauch des Unternehmens auf die Umwelt und die umliegenden Gemeinden aus?
4. Gibt es soziale Erwägungen oder gesellschaftliches Engagement im Zusammenhang mit dem Energieverbrauch des Unternehmens?
5. Wie bringt das Unternehmen seine Energiepraktiken mit den globalen Klimazielen und -verpflichtungen in Einklang?
6. Berücksichtigt das Unternehmen den Energie-Fußabdruck seiner Lieferkette, einschließlich der vor- und nachgelagerten Aktivitäten?
7. Gibt es Bemühungen, mit Lieferanten und Partnern zusammenzuarbeiten, um die Gesamtenergieeffizienz der Lieferkette zu verbessern?
8. Wie stellt das Unternehmen die Einhaltung der einschlägigen energiebezogenen Vorschriften und Normen sicher?
9. Erforscht oder implementiert das Unternehmen innovative Technologien zur Senkung des Energieverbrauchs?
10. Engagiert sich das Unternehmen in den lokalen Gemeinden, um das Bewusstsein für Energieeinsparung und -effizienz zu schärfen?
11. Gibt es Initiativen, um Mitarbeitende und die breitere Öffentlichkeit in energiesparende Praktiken einzubeziehen?
12. Wie transparent ist das Unternehmen gegenüber seinen Stakeholdern in Bezug auf seine energiebezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen?


E2 Mikroplastik
LEITFRAGEN

1. Verwendet oder erzeugt das Unternehmen Mikroplastik in seinen Produktionsprozessen?
2. In welchen Produktionsschritten erzeugt oder verwendet das Unternehmen Mikroplastik?
3. Wie erfolgt die Beschaffung von Mikroplastik, und in welchen Produkten oder Dienstleistungen wird es eingesetzt?
4. Wie gelangt Mikroplastik als Emission in die Umwelt aus den Anlagen des Unternehmens?
5. Ist Mikroplastik ein integraler Bestandteil der Produkte des Unternehmens, und wie beeinflusst es den gesamten Produktzyklus?
6. Gibt es bestimmte Produkte, in denen Mikroplastik absichtlich bewusst als Inhaltsstoff verwendet wird?
7. Wie geht das Unternehmen mit der unbeabsichtigten Freisetzung von Mikroplastik aus Produkten um, z. B. durch Abnutzung von synthetischen Materialien?
8. Berücksichtigt das Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte die Vermeidung von Mikroplastik?
9. Unterscheidet das Unternehmen zwischen primärem (industriell hergestellte Kunststoffpellets, die extra eingeschmolzen werden für Plastikprodukte) und sekundärem (durch Abrieb und Zersetzung von Kunststoffprodukten) Mikroplastik, und welche Quellen sind für das Unternehmen relevant?

E2 Luftverschmutzung
LEITFRAGEN

1. Welche spezifischen Schadstoffemissionen erzeugt das Unternehmen in seinen Betriebsabläufen?
2. Welche Prozesse oder Aktivitäten des Unternehmens sind hauptverantwortlich für Luftverschmutzung?
3. Wie überwacht das Unternehmen die Luftqualität in und um seine Standorte?
4. Welche Standorte des Unternehmens oder Gemeinschaften sind besonders von Luftverschmutzung betroffen?
5. Werden innovative Technologien oder Verfahren eingesetzt, um die Luftqualität zu verbessern?
6. Stellt das Unternehmen sicher, dass es alle relevanten Umweltvorschriften und -normen bezüglich Luftverschmutzung einhält?
7. Wie kommuniziert das Unternehmen seine Bemühungen um saubere Luft gegenüber der Öffentlichkeit?
8. Welche Gesundheitsauswirkungen können durch Luftverschmutzung am Arbeitsplatz entstehen?
9. Wie berücksichtigt das Unternehmen die Luftqualität bei der Auswahl und Überwachung von Lieferanten?
10. Gibt es Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften, Regierungsbehörden oder anderen Unternehmen, um gemeinsam gegen Luftverschmutzung vorzugehen?


E2 Verschmutzung von lebenden Organismen und Nahrungsressourcen
LEITFRAGEN

1. Welche spezifischen Stoffe oder Einflüsse führen zu Verschmutzung von lebenden Organismen und Nahrungsressourcen durch die Aktivitäten des Unternehmens?
2. Inwiefern können Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens zur Verschmutzung von lebenden Organismen und Nahrungsressourcen beitragen, sei es durch die Herstellung, Nutzung oder Entsorgung?
3. Identifiziert das Unternehmen gefährliche Stoffe, die lebende Organismen und Nahrungsressourcen beeinträchtigen können?
4. Gibt es regelmäßige Überwachung der Auswirkungen auf lebende Organismen und Nahrungsressourcen durch die betrieblichen Aktivitäten?
5. Wie werden Kontrollverfahren implementiert, um die Freisetzung schädlicher Substanzen zu minimieren?
6. Bemüht sich das Unternehmen, die Menge an schädlichen Stoffen zu reduzieren, die lebende Organismen und Nahrungsressourcen beeinträchtigen könnten?
7. Investiert das Unternehmen in Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen zur Reduzierung der Verschmutzung von lebenden Organismen und Nahrungsressourcen zu entwickeln?
8. Wie kommuniziert das Unternehmen seine Bemühungen und Ergebnisse in Bezug auf die Verschmutzung von lebenden Organismen transparent an die Stakeholder?

E2 Bodenverschmutzung
LEITFRAGEN

1. Inwiefern können Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens zur Bodenverschmutzung beitragen, sei es durch die Herstellung, Nutzung oder Entsorgung?
2. Welche Schadstoffe, die zu Bodenverschmutzung führen können, werden durch die Aktivitäten des Unternehmens erzeugt?
3. Gibt es Kontrollverfahren, um die Freisetzung von schädlichen Substanzen in den Boden zu minimieren?
4. Werden Technologien oder Verfahren angewendet, um die Bodenbelastung durch die betrieblichen Abläufe zu verringern?
5. Welche Schritte werden unternommen, um die möglichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu minimieren?
6. Gibt es regelmäßige Bodenanalysen, um die Qualität des Bodens in und um die Produktionsstandorte des Unternehmens zu überwachen?
7. Wie behandelt das Unternehmen verschiedene Arten von Bodenschadstoffen, einschließlich anorganischer Schadstoffe, persistenter organischer Schadstoffe (POP), Pestizide, Stickstoff- und Phosphor-Verbindungen?
8. Gibt es Protokolle für die sichere Entsorgung oder Wiederverwertung von schädlichen Bodenmaterialien?
9. Welche Schritte unternimmt das Unternehmen, um externe Emissionen im Zusammenhang mit seinen Produkten und Dienstleistungen zu kontrollieren?
10. Wie stellt das Unternehmen sicher, dass seine Aktivitäten im Einklang mit den geltenden Umweltstandards und -vorschriften stehen?
11. Gibt es Bestrebungen, umweltfreundliche Technologien oder Verfahren zu implementieren?
12. Wie kommuniziert das Unternehmen seine Bemühungen zur Vermeidung von Bodenverschmutzung gegenüber seinen Stakeholdern?


E2 Wasserverschmutzung
LEITFRAGEN

1. Inwiefern können Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens zur Wasserverschmutzung beitragen, sei es durch die Herstellung, Nutzung oder Entsorgung?
2. Welche spezifischen Stoffe oder Einflüsse führen zu Wasserverschmutzung durch die Aktivitäten des Unternehmens?
3. Werden Kontrollverfahren implementiert, um die Freisetzung von schädlichen Substanzen in Gewässer zu minimieren?
4. Werden Technologien oder Verfahren angewendet, um die Wasserbelastung durch die betrieblichen Abläufe zu verringern?
5. Gibt es regelmäßige Überprüfungen, um die Einhaltung von Wasserqualitätsstandards sicherzustellen?
6. Gibt es Bestrebungen, umweltfreundliche Technologien oder Verfahren zur Abwasserbehandlung einzuführen?
7. Welche Schritte unternimmt das Unternehmen, um externe Emissionen im Zusammenhang mit seinen Produkten und Dienstleistungen zu kontrollieren?
8. Gibt es regelmäßige Überwachung der im Wasser vorhandenen prioritären Stoffe, um sicherzustellen, dass ihre Konzentrationen innerhalb akzeptabler Grenzen liegen?
9. Werden Ergebnisse dieser Überwachung transparent kommuniziert?

E2 Besorgniserregende Stoffe
LEITFRAGEN

1. Welche besorgniserregenden Stoffe (z.B. krebserzeugende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe) werden im Rahmen der Produktion unseres des Unternehmens verwendet oder emittiert?
2. Wie beeinflusst die Produktion des Unternehmens die Verbreitung besorgniserregender Stoffe in der Lieferkette?
3. Welche besorgniserregenden Stoffe sind in den vermarkteten Produkten enthalten?
4. Wie werden Kunden transparent über die Verwendung besorgniserregender Stoffe informiert?
5. Wie gewährleistet das Unternehmen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bezüglich besorgniserregender Stoffe?
6. Werden alternative, umweltfreundlichere Stoffe oder Verfahren erforscht?
7. Welche Maßnahmen ergreift das Unternehmen, um sicherzustellen, dass alle Produkte und Materialien den Anforderungen der REACH-Verordnung entsprechen?
8. Wie gewährleistet das Unternehmen die Einhaltung der RoHS-Richtlinie in seiner gesamten Lieferkette, insbesondere hinsichtlich der verbotenen Stoffe?
9. Welche finanziellen Risiken und Chancen sieht das Unternehmen im Zusammenhang mit der Einhaltung der REACH- und RoHS-Verordnungen?

E2 Besonders besorgniserregende Stoffe
LEITFRAGEN

1. Welche SVHC werden in den Produktionsprozessen oder Produkten verwendet?
2. Wie beeinflusst die Produktion des Unternehmens die Verbreitung von SVHC in der Lieferkette?
3. Welche SVHC sind in den vermarkteten Produkten enthalten?
4. Wie wird transparent über die Verwendung von SVHC mit internen und externen Stakeholdern kommuniziert?
5. Unterzieht das Unternehmen Prozesse und Produkte regelmäßigen Überprüfungen auf Konformität?
6. Welche Maßnahmen ergreift das Unternehmen, um sicherzustellen, dass alle Produkte und Materialien den Anforderungen der REACH-Verordnung entsprechen?
7. Wie gewährleistet das Unternehmen die Einhaltung der RoHS-Richtlinie in seiner gesamten Lieferkette, insbesondere hinsichtlich der verbotenen Stoffe?
8. Welche finanziellen Risiken und Chancen sieht das Unternehmen im Zusammenhang mit der Einhaltung der REACH- und RoHS-Verordnungen?

E3 Meeresressourcen
LEITFRAGEN

1. Welche Meeresressourcen werden in den Produktionsprozessen oder durch die Aktivitäten des Unternehmens genutzt?
2. Wie erfolgt die Gewinnung und Nutzung von Meeresressourcen, wie beispielsweise Tiefseemineralien, Kies oder Meeresfrüchte, und in welchen Produkten oder Dienstleistungen werden sie verwendet?
3. Welchen Einfluss haben die Aktivitäten des Unternehmens auf Meeresressourcen, insbesondere durch Umweltauswirkungen wie Mikroplastik, Emissionen in das Wasser und Kunststoffabfälle?
4. Gibt es spezifische Maßnahmen zur nachhaltigen Nutzung von Meeresressourcen, um negative Umweltauswirkungen zu minimieren?
5. Wie verhält sich das Unternehmen in maritimen Gebieten, einschließlich Schifffahrtslogistik oder Infrastrukturprojekten, und welche Auswirkungen ergeben sich daraus auf Meeresressourcen?
6. Inwiefern sind die Aktivitäten des Unternehmens im Einklang mit den gesellschaftlichen Erwartungen und Normen in Bezug auf die Nutzung von Meeresressourcen?
7. Leitet das Unternehmen Wasser, welches unter anderem für Produktionsprozesse genutzt wurde zurück in die Meere? (Bezugnahme auf "Water discharges in the oceans")

E3 Wasser
LEITFRAGEN

1. Wie hoch ist der Gesamtwasserverbrauch des Unternehmens, unter Berücksichtigung von Oberflächengewässern und Grundwasser?
2. Welche Auswirkungen haben die Entnahme und das Ableiten von Wasser auf lokale Ökosysteme und Wasserkreisläufe?
3. Inwiefern ist das Unternehmen von Wasserknappheit oder Qualitätsproblemen in den Regionen, in denen es tätig ist, betroffen?
4. Wie überwacht und bewertet das Unternehmen potenzielle Umweltauswirkungen seiner Wasserentnahmen und -ableitungen?
5. Berücksichtigt das Unternehmen in seinen Geschäftsentscheidungen die ökologischen Belange und die Erhaltung der Wasserressourcen?
6. Welche technologischen Innovationen oder Anpassungen implementiert das Unternehmen, um effizienter mit Wasser umzugehen?
7. Existieren Rückgewinnungs- oder Wiederverwendungsmaßnahmen für Wasser in den Produktionsprozessen des Unternehmens?
8. Inwiefern integriert das Unternehmen die lokale Wassergesetzgebung und -regulierung in seine Geschäftspraktiken?
9. Kommuniziert das Unternehmen transparent über seine Wasserstrategie und -leistung in seinen nichtfinanziellen Berichten?
10. Inwieweit strapaziert oder entlastet das Unternehmen die örtliche Abwasserlogistik / die Abwassersysteme?

E4 Direkte Ursachen des Biodiversitätsverlusts
LEITFRAGEN

1. Welche Ökosystemdienstleistungen sind für das Unternehmen besonders relevant?
2. Wie hängen die Geschäftsaktivitäten mit der Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen zusammen?
3. Inwiefern ist das Unternehmen abhängig von intakten Ökosystemen für Ressourcen wie Wasser, Bodenfruchtbarkeit oder biologische Vielfalt?
4. Welche direkten Auswirkungen haben die Unternehmensaktivitäten auf lokale Ökosysteme und ihre Dienstleistungen?
5. Welche Risiken ergeben sich für das Unternehmen, wenn Ökosystemdienstleistungen beeinträchtigt oder vermindert werden?
6. Welche Chancen ergeben sich für das Unternehmen, indem es aktiv zum Schutz und zur Förderung von Ökosystemdienstleistungen beiträgt?
7. Inwiefern berücksichtigen die Geschäftsentscheidungen die langfristige Erhaltung und nachhaltige Nutzung von Ökosystemen?
8. Welche Maßnahmen ergreifen wir, um negative Auswirkungen auf Ökosystemdienstleistungen zu minimieren oder zu kompensieren?
9. Wie kommunizieren wir transparent über unsere Bemühungen, die Auswirkungen auf Ökosystemdienstleistungen zu bewerten und zu managen?
10. Welche Kooperationsmöglichkeiten bestehen, um gemeinsam mit anderen Akteuren den Erhalt von Ökosystemdienstleistungen voranzutreiben?

E4 Auswirkungen und Abhängigkeiten von Ökosystemdienstleistungen
LEITFRAGEN

1. Wie beeinflussen die Aktivitäten des Unternehmens die Ausbreitung von natürlichen Lebensräumen, insbesondere die Größe und Gesundheit dieser Lebensräume?
2. Trägt das Unternehmen dazu bei, die Umwelt zu schützen oder zu schädigen, indem es die natürlichen Merkmale und die Vielfalt von Lebensräumen verändert?
3. Wie achtet das Unternehmen darauf, dass es die Umwelt nicht übermäßig belastet, z.B. durch Landnutzungsänderungen, die die Qualität des Bodens und die Ausbreitung von Wüsten beeinflussen können?
4. Welche Schritte unternimmt das Unternehmen, um sicherzustellen, dass seine Aktivitäten die Tier- und Pflanzenwelt sowie die allgemeine Funktion von natürlichen Lebensräumen nicht negativ beeinflussen?
5. Wie bewertet das Unternehmen seine Rolle bei der Unterstützung der Tier- und Pflanzenwelt sowie der natürlichen Funktionen von Lebensräumen?
6. Wie integriert das Unternehmen den Schutz und die Wiederherstellung von natürlichen Lebensräumen in seine Geschäftsstrategien und -praktiken?
7. Informiert das Unternehmen offen über seine Bemühungen, die Auswirkungen seiner Aktivitäten auf die Größe und den Zustand von natürlichen Lebensräumen zu verstehen, zu überwachen und zu minimieren?

E4 Auswirkungen auf den Zustand der Arten
LEITFRAGEN

1. Wie beeinflussen die Geschäftsaktivitäten des Unternehmens die Populationsgröße bestimmter Arten und welche Maßnahmen ergreift das Unternehmen zur Erhaltung oder Verbesserung dieser Größenordnung?
2. Wie bewertet das Unternehmen seine eigene Rolle bei der Bewahrung oder Beeinträchtigung des Zustands von Arten, insbesondere im Hinblick auf ihre Populationsgröße und das globale Aussterberisiko?
3. Inwiefern trägt das Unternehmen zum globalen Ausrottungsrisiko bestimmter Arten bei und welche Strategien setzt es ein, um das Aussterberisiko zu minimieren?
4. Berücksichtigt das Unternehmen bei seinen Geschäftspraktiken und -entscheidungen den Schutz bedrohter Arten und die Erhaltung ihrer Populationsgröße?
5. Inwiefern integriert das Unternehmen den Erhalt der Artenvielfalt und die Reduzierung des globalen Aussterberisikos in seine Umweltmanagement- und Nachhaltigkeitsstrategien?
6. Welche Initiativen hat das Unternehmen ergriffen, um auf Datenbanken wie der der International Union for Conservation of Nature (IUCN) hinsichtlich des Aussterberisikos bedrohter Arten zuzugreifen und darauf zu reagieren?
7. Berichtet das Unternehmen transparent über seine Anstrengungen und Fortschritte im Umgang mit den Auswirkungen auf den Zustand der Arten und die Minimierung des globalen Aussterberisikos in seinen nichtfinanziellen Erklärungen?


E4 Auswirkungen auf den Umfang und den Zustand von Ökosystemen
LEITFRAGEN

1. Wie beeinflussen die Aktivitäten des Unternehmens die Ausbreitung von natürlichen Lebensräumen, insbesondere die Größe und Gesundheit dieser Lebensräume?
2. Trägt das Unternehmen dazu bei, die Umwelt zu schützen oder zu schädigen, indem es die natürlichen Merkmale und die Vielfalt von Lebensräumen verändert?
3. Wie achtet das Unternehmen darauf, dass es die Umwelt nicht übermäßig belastet, zum Beispiel durch Landnutzungsänderungen, die die Qualität des Bodens und die Ausbreitung von Wüsten beeinflussen können?
4. Welche Schritte unternimmt das Unternehmen, um sicherzustellen, dass seine Aktivitäten die Tier- und Pflanzenwelt sowie die allgemeine Funktion von natürlichen Lebensräumen nicht negativ beeinflussen?
5. Wie bewertet das Unternehmen seine Rolle bei der Unterstützung der Tier- und Pflanzenwelt sowie der natürlichen Funktionen von Lebensräumen?
6. Wie integriert das Unternehmen den Schutz und die Wiederherstellung von natürlichen Lebensräumen in seine Geschäftsstrategien und -praktiken?
7. Informiert das Unternehmen offen über seine Bemühungen, die Auswirkungen seiner Aktivitäten auf die Größe und den Zustand von natürlichen Lebensräumen zu verstehen, zu überwachen und zu minimieren?



E5 Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung
LEITFRAGEN

1. Welche direkten Ressourcen verbraucht das Unternehmen in Bezug auf Produkte, Materialien, Wasser und Sachanlagen?
2. Wie gestaltet sich der Ressourcenverbrauch des Unternehmens entlang der vorgelagerten Wertschöpfungskette, der auf seine Aktivitäten zurückzuführen ist?
3. Inwiefern werden nachhaltige Praktiken und Technologien berücksichtigt, um den Ressourcenverbrauch zu minimieren?
4. Welche Auswirkungen hat der Ressourcenverbrauch auf Umwelt- und Sozialaspekte?
5. Gibt es Möglichkeiten, den Ressourcenverbrauch zu optimieren und effizienter zu gestalten?
6. Wie transparent berichtet das Unternehmen über seinen Ressourcenverbrauch und die getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit?
7. Welche Risiken und Chancen ergeben sich für das Unternehmen aus seinen Ressourcenzuflüssen und dem Verbrauch im Kontext der aktuellen globalen Nachhaltigkeitsdiskussionen?
8. Inwieweit nutzt das Unternehmen erneuerbare/nicht erneuerbare Ressourcen für seine Produktion oder Dienstleistungen?



E5 Ressourcenabflüsse im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen
LEITFRAGEN

1. Wie verhält sich die erwartete Haltbarkeit der vom Unternehmen auf den Markt gebrachten Produkte im Vergleich zum Branchendurchschnitt, insbesondere für verschiedene Produktgruppen?
2. Inwieweit berücksichtigt das Unternehmen die Reparierbarkeit seiner Produkte und folgt dabei einem etablierten Bewertungssystem?
3. Welche Recyclinganteile sind in den Produkten und Verpackungen des Unternehmens vorhanden, und wie werden diese Angaben offengelegt?
4. Gibt es Maßnahmen oder Initiativen, die darauf abzielen, Ressourcenabflüsse zu minimieren oder nachhaltige Praktiken in Bezug auf Produkte und Dienstleistungen zu fördern?
5. Welche spezifischen Informationen gibt das Unternehmen preis, um wesentliche Ressourcenabflüsse im Zusammenhang mit seinen Produkten und Dienstleistungen zu beschreiben?
6. Wie transparent ist das Unternehmen hinsichtlich seiner Bemühungen, nachhaltige Ressourcenpraktiken in den Produkt- und Dienstleistungsbereichen umzusetzen?
7. Welche Risiken und Chancen ergeben sich für das Unternehmen im Zusammenhang mit Ressourcenabflüssen bei Produkten und Dienstleistungen, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Nachhaltigkeitsanforderungen?


E5 Abfall
LEITFRAGEN

1. Erzeugt das Unternehmen Abfall als Resultat oder Nebenprodukt seiner Geschäftstätigkeiten?
2. Besteht eine Möglichkeit, dass an einem der Unternehmensstandorte oder beim Anwender der Müll nicht korrekt entsorgt wird?
3. Besteht die Möglichkeit, dass das Unternehmen an einem seiner Standorte nicht die geltenden Umweltauflagen einhält?
4. Verfügt das Unternehmen über einen Notfall- und Krisenmanagementplan für den Umgang mit etwaigen Abfallunfällen?
5. Erzielt das Unternehmen Umsatz bzw. plant es Umsatz damit zu erzielen, über Produkte oder Dienstleistungen Müllaufkommen in der Gesellschaft oder bei Kunden zu verringern?
6. Wie verarbeitet der Abfalldienstleister des Unternehmens den angefallenen Müll (z.B. Verbrennung, Deponierung)?
7. Erzeugt das Unternehmen Abfall, der als „gefährlicher Abfall“ klassifiziert wird?
8. Nimmt das Unternehmen seine Produkte am Ende Ihrer Lebenszeit zurück?
9. Bereitet das Unternehmen seinen Abfall selbst auf, bevor er an einen Abfallentsorgungsdienstleister abgegeben wird?
10. Gibt es Überwachungs- oder Kontrollmechanismen, um die Abfallmengen zu messen?
11. Wurden bereits Abfallvermeidungsmaßnahmen implementiert?
12. Wird Recycling als Teil des Abfallmanagements praktiziert?
13. Werden überwiegend umweltfreundliche/ressourcenschonende/recyclefähige Verpackungsmaterialien verwendet?
14. Werden regelmäßig Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema Abfallmanagement durchgeführt?
15. Wird die Abfallbilanz des Unternehmens gegenüber internen und externen Stakeholdern kommuniziert?

G1 Tierschutz
LEITFRAGEN

1. Spielen Tiere eine Rolle im Geschäftsmodell, in den Produkten oder Dienstleistungen des Unternehmens?
2. Ist das Unternehmen direkt oder indirekt in Tierversuche involviert?
3. Inwiefern berücksichtigt das Unternehmen bei Entscheidungen die Auswirkungen auf Tierschutz und Umwelt?
4. Welche konkreten Initiativen hat das Unternehmen ergriffen, um den Tierschutz in seinen operativen Abläufen zu fördern?
5. Welche Auswirkungen haben die Geschäftsaktivitäten auf den Tierschutz?
6. Inwiefern sind Tierschutzstandards in den Lieferketten des Unternehmens integriert?
7. Welche finanziellen Risiken ergeben sich aus möglichen negativen Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Tierschutz?
8. Wie transparent ist das Unternehmen bezüglich seiner Tierschutzbemühungen?
9. Erfüllt das Unternehmen relevante Tierschutz- und Umweltstandards oder orientiert sich an internationalen Best Practices?

G1 Unternehmenskultur
LEITFRAGEN

1. Wie werden die Werte, Normen und Überzeugungen des Unternehmens in der Unternehmenskultur konkret umgesetzt?
2. Welche Leitbilder, Richtlinien oder Verhaltenskodizes hat das Unternehmen entwickelt und wie werden sie kommuniziert?
3. Inwiefern beeinflusst die Unternehmenskultur die Interaktionen und Aktivitäten im Unternehmen?
4. Welche konkreten Auswirkungen hat die Unternehmenskultur auf die Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten?
5. Wie trägt die Unternehmenskultur zur Förderung von Nachhaltigkeitszielen bei?
6. Welche finanziellen Risiken ergeben sich aus der Unternehmenskultur, und wie werden sie bewertet und gemanagt?
7. Welche Chancen ergeben sich aus einer nachhaltigen und werteorientierten Unternehmenskultur für das Unternehmen?

G1 Korruption und Bestechung
LEITFRAGEN

1. Inwiefern verfügt das Unternehmen über Strategien zur Bekämpfung von Korruption oder Bestechung, die im Einklang mit dem Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption stehen?
2. Falls das Unternehmen über keine entsprechenden Strategien verfügt, wie plant es, solche in Zukunft einzuführen, und gibt es hierbei einen zeitlichen Rahmen an?
3. Welche konkreten Maßnahmen hat das Unternehmen ergriffen, um Korruption und Bestechung in seinen Geschäftsaktivitäten zu verhindern?
4. Wie informiert das Unternehmen seine Mitarbeitenden über Anti-Korruptionsrichtlinien und -verfahren?
5. Gibt es Schulungen oder Sensibilisierungsmaßnahmen für die Belegschaft, um das Bewusstsein für Korruptionsrisiken zu schärfen?
6. Welche internen Kontrollmechanismen hat das Unternehmen implementiert, um mögliche Anzeichen von Korruption zu erkennen und zu verhindern?
7. Welche finanziellen Auswirkungen können sich für das Unternehmen durch Korruptions- oder Bestechungsvorfälle ergeben?

G1 Management der Beziehungen zu Lieferanten, einschließlich Zahlungspraktiken
LEITFRAGEN

1. Wie sucht das Unternehmen seine Lieferanten aus? Welche Regeln und Wege gibt es dafür?
2. Wie sorgt das Unternehmen dafür, dass Rechnungen richtig gestellt und pünktlich bezahlt werden?
3. Was passiert, wenn Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlt werden?
4. Wie hilft die Strategie des Unternehmens dabei, Probleme in der Lieferkette zu verhindern oder zu reduzieren?
5. Gibt es Trainings für Mitarbeitende, die mit der Beschaffung und Lieferung von Waren zu tun haben, um die Zusammenarbeit mit Lieferanten zu verbessern?
6. Werden örtliche Lieferanten oder zertifizierte Lieferanten in die Lieferkette des Unternehmens integriert und in welchem Umfang?
7. Werden Mitarbeitende in der Beschaffung belohnt, und wirken sich diese Belohnungen auf Preise, Qualität und Umweltfreundlichkeit aus?
8. Achten die Unternehmenspraktiken darauf, Lieferanten zu schützen, die möglicherweise gefährdet sind, und welche Gefahren bestehen für diese Lieferanten?
9. Welche Ziele und Maßnahmen hat das Unternehmen, um die Kommunikation und Beziehungen zu Lieferanten zu managen?
10. Wie bewertet das Unternehmen die Ergebnisse dieser Praktiken, wie z.B. Lieferantenbesuche, Audits oder Umfragen, und welche Maßnahmen werden daraus abgeleitet?

G1 Politisches Engagement
LEITFRAGEN

1. Wie transparent kommuniziert das Unternehmen seine politischen Aktivitäten, insbesondere in Bezug auf politische Zuwendungen und Lobbytätigkeiten?
2. Welche Arten von finanziellen Unterstützungen (z. B. Spenden, Sponsoring) und Sachleistungen (z. B. Nutzung von Einrichtungen) leistet das Unternehmen im politischen Kontext?
3. Gibt es klare Richtlinien und Verfahren, um politische Zuwendungen und Lobbytätigkeiten zu überwachen und sicherzustellen, dass sie im Einklang mit gesetzlichen und ethischen Standards stehen?
4. Inwiefern ist das Unternehmen in indirekte politische Zuwendungen involviert, beispielsweise über Lobbyisten, Wohltätigkeitsorganisationen oder Berufsverbände?
5. Welche politischen Anliegen unterstützt das Unternehmen durch seine Zuwendungen und Lobbytätigkeiten, und wie werden diese Auswahlentscheidungen getroffen?
6. Inwiefern beteiligt sich das Unternehmen an der Unterstützung von Denkfabriken oder Berufsverbänden, die politische Parteien oder Anliegen unterstützen?
7. Wie bewertet das Unternehmen die Ergebnisse seiner politischen Aktivitäten, insbesondere im Hinblick auf den Einfluss auf politische Entscheidungen und Gesetzgebung?
8. Inwieweit können sich für das Unternehmen finanzielle Chancen oder Risiken durch seine Lobbying Aktivitäten ergeben?

G1 Schutz von Hinweisgebern
LEITFRAGEN

1. Wie hat das Unternehmen interne Meldekanäle für Hinweisgeber eingerichtet und betreibt diese?
2. Stellt das Unternehmen Informationen und Schulungen zu den Meldeverfahren für Hinweisgeber seinen eigenen Mitarbeitern zur Verfügung?
3. Gibt es klare Angaben darüber, wie das Unternehmen die Identität von Hinweisgebern schützt?
4. Welche Maßnahmen ergreift das Unternehmen, um Mitarbeiter zu schützen, die Hinweise gegeben haben, und wie werden diese Maßnahmen durchgesetzt?
5. Wie ist das Unternehmen darauf vorbereitet, mögliche Vergeltungsmaßnahmen gegen Hinweisgeber zu verhindern?
6. Bietet das Unternehmen Schulungen für Mitarbeiter an, die Bedenken oder Probleme melden möchten, um ihnen zu erklären, welche Rechte sie haben und wie sie geschützt werden können?

S1 Gleichbehandlung und Chancengleichheit für Alle
LEITFRAGEN

1. Wie stellt das Unternehmen sicher, dass alle Mitarbeitenden gleich behandelt werden und eine faire Bezahlung für gleiche Arbeit erhalten, unter Berücksichtigung der Geschlechtergleichstellung und der Beseitigung etwaiger geschlechtsspezifischer Lohnunterschiede?
2. Welche Initiativen und Programme hat das Unternehmen implementiert, um Schulungen und Weiterbildungen für alle Mitarbeitenden anzubieten, um kontinuierliches Lernen und berufliches Wachstum zu fördern?
3. Auf welche Weise schafft das Unternehmen eine barrierefreie und inklusive Arbeitsumgebung und fördert die Beschäftigung und Inklusion von Menschen mit Behinderungen?
4. Wie geht das Unternehmen mit Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz um und welche Maßnahmen werden ergriffen, um eine sichere und respektvolle Atmosphäre für alle Mitarbeitenden zu schaffen?
5. Welche Maßnahmen und Richtlinien setzt das Unternehmen um, um die Vielfalt in der Belegschaft zu fördern, indem Unterschiede in Hintergrund, Erfahrungen und Perspektiven anerkannt und geschätzt werden?
6. Wie transparent ist das Unternehmen bei der Offenlegung von Informationen über seine Bemühungen zur Förderung von Gleichbehandlung, Vielfalt und Inklusion innerhalb der Belegschaft?
7. Engagiert sich das Unternehmen aktiv in Partnerschaften oder Kooperationen mit externen Organisationen oder Initiativen, die sich auf die Förderung von Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle konzentrieren?
8. Erfährt das Unternehmen finanzielle Chancen durch eine diverse Belegschaft und vielfältige Zusammensetzung von Teams?
9. Erfährt das Unternehmen finanziellen Risiken, die mit einer unzureichenden Förderung von Vielfalt und Inklusion verbunden sind?

S1 Sonstige arbeitsbezogene Rechte
LEITFRAGEN
1. Wie wird Kinderarbeit in den Unternehmensaktivitäten vermieden, und gibt es dafür Überwachungs- und Kontrollmechanismen?
2. Welche Vorkehrungen sind getroffen worden, um Zwangsarbeit innerhalb des Unternehmens zu verhindern, zu überwachen und zu bekämpfen?
3. Wie stellt das Unternehmen sicher, dass die Unterbringung der Mitarbeitende angemessen ist und den festgelegten Standards für Arbeitsbedingungen entspricht?
4. Welche Datenschutzrichtlinien und -maßnahmen sind implementiert, um die Privatsphäre der Mitarbeiter zu schützen, insbesondere im Kontext von Arbeitsbeziehungen?
5. Gibt es Schulungen oder Programme zur Sensibilisierung der Mitarbeiter bezüglich arbeitsbezogener Rechte wie Kinderarbeit, Zwangsarbeit und angemessener Unterbringung?
6. Welche Mechanismen sind vorhanden, um Verstöße gegen arbeitsbezogene Rechte zu melden, und wie reagiert das Unternehmen auf solche Meldungen?
7. Wie wird sichergestellt, dass alle geltenden Gesetze eingehalten werden z.B. durch einen Code of Conduct?


S1 Arbeitsbedingungen
LEITFRAGEN

Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Konzernsicht eingehalten wird.
1. Bietet das Unternehmen sichere Beschäftigungsmöglichkeiten und legt es Wert auf den Schutz der Arbeitsplätze?
2. Wie gestaltet sich die Arbeitszeitpolitik des Unternehmens, und werden angemessene Arbeitszeiten gefördert?
3. Achtet das Unternehmen auf angemessene Entlohnung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
4. Inwieweit fördert das Unternehmen den sozialen Dialog und gewährleistet die Vereinigungsfreiheit sowie das Vorhandensein von Betriebsräten?
5. Welche Rechte haben die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bezüglich Information, Anhörung und Mitbestimmung im Unternehmen?
6. Beteiligt sich das Unternehmen an Tarifverhandlungen, und welcher Anteil der Arbeitskräfte ist durch Tarifverträge abgedeckt?
7. Legt das Unternehmen Wert auf die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
8. Welche Maßnahmen trifft das Unternehmen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz?
9. Wie stellen Sie sicher, dass alle geltenden Gesetze und Vorschriften im Bereich Arbeitsschutz eingehalten werden?
10. Gibt es Bereiche, in den Mitarbeitende anfälliger für Arbeitsunfälle und Verletzungen sind (bspw. in der Produktion)?
11. Inwieweit können psychische Krankheiten / Stress eine Rolle bei den Mitarbeitenden spielen, bspw. durch zeitliche Belastung?



S2 Gleichbehandlung und Chancengleichheit für Alle in der Wertschöpfungskette
LEITFRAGEN

1. Wie sorgt das Unternehmen dafür, dass alle Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette Zugang zu Schulungen haben, um die Vielfalt und Inklusion zu fördern?
2. Welche Maßnahmen trifft das Unternehmen, um sicherzustellen, dass bei der Beschäftigung in der Wertschöpfungskette Chancengleichheit herrscht und Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Rasse oder Ethnizität vermieden wird?
3. Wie unterstützt das Unternehmen die berufliche Entwicklung aller Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette unabhängig von Geschlecht, Rasse oder Ethnizität, um Diskriminierung zu bekämpfen?
4. Welche Schritte unternimmt das Unternehmen, um sicherzustellen, dass alle Arbeitnehmer frei von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Rasse, ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung arbeiten können?
5. Wie werden Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette mit unterschiedlichem Hintergrund und verschiedenen Merkmalen in die Entscheidungsfindung des Unternehmens einbezogen, um eine vielfältige Perspektive sicherzustellen?
6. Welche Maßnahmen ergreift das Unternehmen, um sicherzustellen, dass auch seine Lieferanten in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette gleiche Chancen und Diskriminierungsfreiheit fördern?
7. Welche finanziellen Chancen sieht das Unternehmen durch die Förderung von Vielfalt und Inklusion in seiner Wertschöpfungskette?
8. Wie bewertet das Unternehmen die finanziellen Risiken, die mit einer unzureichenden Förderung von Vielfalt und Inklusion in der Wertschöpfungskette verbunden sind?


S2 Sonstige arbeitsbezogene Rechte in der Wertschöpfungskette
LEITFRAGEN

1. Wie stellt die Wertschöpfungskette sicher, dass Kinderarbeit vermieden wird, und gibt es einen Lieferantenkodex und Überwachungsmechanismen, um diese Vermeidung zu gewährleisten?
2. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um Zwangsarbeit innerhalb der Wertschöpfungskette zu verhindern, zu überwachen und zu bekämpfen?
3. Wie wird sichergestellt, dass die Unterkünfte der Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette angemessen sind und den festgelegten Arbeitsstandards entsprechen?
4. Welche Datenschutzrichtlinien und -maßnahmen werden implementiert, um die Privatsphäre der Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette zu schützen, insbesondere im Zusammenhang mit Arbeitsbeziehungen?
5. Werden Schulungen oder Programme zur Sensibilisierung der Mitarbeiter bezüglich arbeitsbezogener Rechte wie Kinderarbeit, Zwangsarbeit und angemessener Unterkunft angeboten?
6. Welche Mechanismen gibt es, um Verstöße gegen arbeitsbezogene Rechte zu melden, und wie reagiert die Wertschöpfungskette auf solche Meldungen?


S2 Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette
LEITFRAGEN

Hinweis: Betrachten Sie die gesamte Wertschöpfungskette.

1. Welche Auswirkungen hat das Unternehmen auf die Arbeitsbedingungen für externe Arbeitskräfte in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette?
2. Wie gewährleistet das Unternehmen die Einhaltung von Arbeitszeiten und den Arbeitnehmerschutz für externe Arbeitskräfte in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette?
3. Welche Mechanismen hat das Unternehmen implementiert, um sicherzustellen, dass gleiche Arbeit unabhängig von der Position oder dem Arbeitsverhältnis gleich entlohnt wird?
4. Unterstützt das Unternehmen die Vereinigungsfreiheit und die Existenz von Betriebsräten für externe Arbeitskräfte in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, und wie zeigen sich diese Bemühungen?
5. Wie transparent kommuniziert das Unternehmen über die Arbeitsbedingungen und grundlegenden Arbeitsrechte in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette?



S3 Bürgerrechte und politische Rechte von Gemeinschaften
LEITFRAGEN

1. Inwiefern werden die Rechte auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit innerhalb der von den Geschäftsaktivitäten betroffenen Gemeinschaften geschützt und gefördert?
2. Welche Maßnahmen ergreift das Unternehmen, um sicherzustellen, dass die Bürgerrechte und politischen Rechte in den Gemeinschaften seiner Wertschöpfungskette respektiert werden?
3. Wie identifiziert und adressiert das Unternehmen potenzielle Risiken in Bezug auf die Menschenrechte innerhalb der betroffenen Gemeinschaften?
4. In welcher Weise arbeitet das Unternehmen aktiv daran, die Menschenrechte in den von ihm beeinflussten Regionen zu schützen und zu fördern?
5. Welche Engagements und Partnerschaften hat das Unternehmen, um sicherzustellen, dass seine Geschäftsaktivitäten keine negativen Auswirkungen auf die politischen und bürgerlichen Rechte der betroffenen Gemeinschaften haben?
6. Wie kommuniziert das Unternehmen transparent über seine Bemühungen, die Menschenrechte in den betroffenen Regionen zu respektieren und zu fördern?
7. Welche Instrumente und Mechanismen setzt das Unternehmen ein, um die Einhaltung der Menschenrechte in seiner Wertschöpfungskette zu überwachen und sicherzustellen?


S3 Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte von Gemeinschaften
LEITFRAGEN

1. Wie gewährleistet das Unternehmen angemessene Unterbringung und Ernährung für Gemeinschaften, die von seinen Tätigkeiten oder denen in der vor- oder nachgelagerten Wertschöpfungskette betroffen sind?
2. Welche Maßnahmen ergreift das Unternehmen, um den Zugang zu Wasser- und Sanitätseinrichtungen in den betroffenen Gemeinschaften zu verbessern?
3. Wie stellt das Unternehmen die Sicherheit der Landnutzung für die betroffenen Gemeinschaften sicher?
4. Inwiefern trägt das Unternehmen dazu bei, das Recht auf soziale Sicherheit für die von seinen Tätigkeiten betroffenen Gemeinschaften zu fördern?
5. Welche Strategien verfolgt das Unternehmen, um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der betroffenen Gemeinschaften zu schützen und zu fördern?
6. Wie werden die Auswirkungen der unternehmensbezogenen Aktivitäten auf die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der betroffenen Gemeinschaften bewertet?
7. Welche Partnerschaften und Dialoge pflegt das Unternehmen mit den betroffenen Gemeinschaften, um deren wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte zu stärken?

S3 Rechte indigener Völker
LEITFRAGEN

1. Ist das eigene Unternehmen oder die Unternehmen in der vor- oder nachgelagerten Wertschöpfungskette in Regionen tätig, in denen indigene Völker leben?
2. Wie gewährleistet das Unternehmen das Recht auf Zustimmung und Verweigerung von Maßnahmen, die das Gebiet oder die Rechte indigener Völker betreffen, im Rahmen seiner Geschäftsaktivitäten?
3. Welche Maßnahmen ergreift das Unternehmen, um die Selbstbestimmung indigener Völker zu respektieren und zu fördern?
4. Wie integriert das Unternehmen kulturelle Rechte indigener Völker in seine Geschäftspraktiken und -entscheidungen?
5. Auf welche Weise konsultiert das Unternehmen aktiv indigene Gemeinschaften, um sicherzustellen, dass ihre Rechte und Bedenken in Entscheidungsprozesse einfließen?
6. Welche Bestrebungen unternimmt das Unternehmen, um sicherzustellen, dass seine Geschäftsaktivitäten nicht negativ die kulturellen Rechte indigener Völker beeinflussen?
7. Inwiefern setzt sich das Unternehmen für die Achtung und Förderung der Selbstbestimmung indigener Völker auf politischer Ebene ein?
8. Wie berichtet das Unternehmen transparent über seine Bemühungen, die Rechte indigener Völker zu respektieren und zu schützen, und wie reagiert es auf etwaige Herausforderungen und Bedenken?